Schulstraßen: ein Beitrag für Schulwegsicherheit; © Anja Branger
Schulstraßen: ein Beitrag für Schulwegsicherheit, © Anja Branger

Sicher zur Schule

Noch immer sind wir vom Ziel "keine Verkehrstote" (Vision Zero) weit entfernt. Mit den Änderungen in der Straßenverkehrsordnung (StVO) wurden neue Rahmenbedingungen geschaffen, die uns dazu bewogen haben, in 2026 unseren Fokus auf die Sicherheit von KINDERN im Straßenverkehr zu legen. Ganz konkret stellen wir die Schulwegsicherheit in den Mittelpunkt unserer Aktivitäten in diesem Jahr. Denn auf dem täglichen Schulweg müssen viele Kinder in Bayern gefährliche Querungen, hohes Verkehrsaufkommen, zu geparkte Gehwege und unübersichtliche Stellen bewältigen.

Die im letzten Jahr über den Schulwege-Check des VCD erstmals bayernweit gesammelten Daten bilden die Grundlage für Aktionen vor Ort. Schulwege-Check hier: https://www.vcd.org/artikel/vcd-schulwege-check

Zu Fuß zur Schule: https://www.zu-fuss-zur-schule.de

Was können wir für die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg tun? Ein praktisches Mittel, um gefährliche Situationen im Umfeld von Schulen und Kitas zu vermeiden, ist die Einrichtung von Schulstraßen, die die Zufahrt von Autos (meist zeitlich begrenzt) beschränken. Wie das funktioniert und was zu bedenken ist, erfahrt ihr auf dieser Seite des Bundesamtes für Logistik und Mobilität: https://www.mobilitaetsforum.bund.de/DE/Themen/News-RADar/_texte/Schulstrassen.html

 

Wir unterstützen die Aktiven unserer Gliederungen:

  • gefährliche Schulwege identifizieren und Maßnahmen durchsetzen
  • Tempo 30 an hochfrequentierten Schulwegen durchsetzen
  • Banner und Materialien für Aktionen zum Schulanfang bereitstellen
  • Kommunen gezielt ansprechen, um Gefahrenstellen zu reduzieren