„Kassensturz“ für die Zweite Stammstrecke München

VCD Bayern fordert stärkeres finanzielles Engagement der Region München, um Verbesserungen im Schienenverkehr in allen Landesteilen zu ermöglichen

München, 3.1.2025 – Trotz der Kostenexplosion beim Bau der Zweiten Stammstrecke in München sieht der bayerische Landesverband des ökologischen Verkehrsclubs VCD e.V. keine Möglichkeiten mehr, das Projekt zu modifizieren und damit die Baukosten zu senken. „Für die Fertigstellung des Projekts sind bereits viele Milliarden Euro notwendig. Hinzu kommen jährlich erhebliche Unterhaltskosten für den Tunnel und die zusätzlichen Bahnen“, so der VCD Bayern. Die knappen Regionalisierungsmittel reichen dafür nicht aus. Daher sollte der zusätzliche Mittelbedarf von der prosperierenden Region München – bestehend aus der Landeshauptstadt und den umliegenden Landkreisen, die außerordentlich davon profitieren – getragen werden.